Workshop über Provenienzforschung mit menschlichen Überresten

05.03.2021 online.

Der Arbeitsbereich Geschichte der Medizin und das Institut für Anatomie der Universitätsmedizin Rostock veranstalten einen digitalen Workshop im Rahmen des Projektes „Provenienzforschung in der außereuropäischen anthropologischen Sammlung der Universitätsmedizin Rostock“:

Aktuelle Herausforderungen bei der Provenienzforschung mit menschlichen Überresten aus kolonialen Kontexten

Das Projekt „Provenienzforschung in der außereuropäischen anthropologischen Sammlung der Universitätsmedizin Rostock“ wird von der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste für den Zeitraum vom 15.9.2020 bis zum 14.9.2021 gefördert. Es untersucht die Sammlung außereuropäischer, menschlicher Schädel, die sich heute im Anatomischen Institut befinden. Vor rund 150 Jahren hatte der Mediziner Friedrich Merkel (1845–1919) diese als „Racen-Schädelsammlung“ an die Anatomie gebracht, um seine Lehre um die der Anthropologie zu erweitern.

Einzelne Beiträge des Workshops stammen von den GfA-Mitgliedern Barbara Teßmann und Birgit Großkopf.

Der Workshop findet digital statt. Zugangsdaten erhalten Sie nach einer formlosen Anmeldung unter: anna-maria.begerock@med.uni-rostock.de. Mehr Informationen und das Programm finden Sie auf der Webpage der Veranstaltung.

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