für den Nachrichten-Stream „Nachrichten“

ADSM Constitutive Meeting

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On 20 January 2020 the newly formed Data Standardisation and Modelling Workgroup (Arbeitsgruppe Datenstandardisierung und -modellierung, ADSM) within the Society for Anthropology (Gesellschaft für Anthropologie, GfA) was formally constituted during a first meeting in Freiburg (Germany). Felix Engel and Toralf Kirsten were elected as workgroup speakers.

GfA members find the full documentation of the meeting, consisting of a preparatory concept paper, the meeting agenda, the minutes and a report, in the internal section of the GfA website. Information on how to become a GfA member can be found here.

DFG Austauschgespräch „Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement“

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) veranstaltet am 19.02.2020 ein Austauschgespräch zwischen dem DFG-Fachkollegium „Alte Kulturen“ und einschlägigen Fachgesellschaften, Verbänden und Arbeitsgemeineschaften zum Thema

Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement in DFG-geförderten Projekten

Die Veranstaltung beinhaltet Vorträge über die Handreichung des Fachkollegiums „Alte Kulturen“ zum Umgang mit Forschungsdaten, die Etablierung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und die Arbeit des Fachkollegiums „Alte Kulturen“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Anliegen zu diesen Themen einbringen und Fragen stellen.

Die Gesellschaft für Anthropologie (GfA) befindet sich unter den eingeladenen Körperschaften und wird auf dem durch Felix Engel (Universität Freiburg) vertreten, der in seiner Eigenschaft als Mitinitiator der Arbeitsgemeinschaft Datenstandardisierung und -modellierung vom Vorstand beauftragt wurde. GfA-Mitglieder, die eigene Anregungen in das Gespräch einbringen möchten, können sich per E-Mail an ihn wenden.

DFG

GfA

ADSM Meeting Concept Paper

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On 20 January 2020 the workgroup „Data Standardisation and Modelling“ („Arbeitsgruppe Datenstandardisierung und -modellierung“, ADSM) within the Society for Anthropology (Gesellschaft für Anthropologie, GfA) will hold its constitutive meeting in Freiburg (Germany). A concept paper has been developed from the input of participants and other GfA members to structure and prepare the meeting.

The current draft of the concept paper can be downloaded from the meeting webpage. The document was last updated today.

Until 17 January 2020 it will still be possible to provide input towards the final version of the concept paper and to register for the meeting. Please use the dedicated form on the meeting webpage.

AFOA-Session auf dem Deutschen Archäologen-Kongress 2020

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Die Arbeitsgemeinschaft Freiberufliche Osteoanthropologen (AFOA) der Gesellschaft für Anthropologie (GfA) wird auf dem 10. Deutschen Archäologie-Kongress „Horizonte“ eine interdisziplinäre Session über Lebens- und Sterbeumstände vergangener Bevölkerungen ausrichten:

Leben … Leiden … Sterben … in vergangenen Zeiten

Vorträge mit einer Länge von 15 min. sollen einen Schwerpunkt auf menschlichen Überresten und ihren Aussagen haben. Genauere Vorgaben gehen aus dem Call for Papers hervor. Abstracts können bis zum 5. Februar 2020 bei Bettina Jungklaus, Sprecherin der AFOA, eingereicht werden.

Der 10. Deutsche Archäologie-Kongress wird vom 21. bis zum 24. September 2020 in Kiel stattfinden. Details werden auf der Website des Deutschen Verbands für Archäologie (DVA) bekanntgegeben werden.

Hinweis

Die DVA-Tagung in Kiel wurde inzwischen aufgrund der COVID-19 Pandemie abgesagt (Stand: Juni 2020).

Nachwuchsnewsletter 2019-2 erschienen

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In der vergangenen Woche ist die zweite Ausgabe des Newsletters für den wissenschaftlichen Nachwuchs im Jahrgang 2019 erschienen.

Anna Lena Flux, Dominik Göldner und Katharina Stötzel wurden kürzlich auf der GfA-Tagung in Göttingen zu Sprecherinnen und Sprechern des wissenschaftlichen Nachwuchses gewählt und nutzen die Ausgabe zu einer Vorstellung. Felix Engel weist auf das Gründungstreffen der neuen Arbeitsgruppe „Datenstandardisierung und -modellierung“ (ADSM) hin. Die Hochschule Mittweida bietet seit 2014 den Studiengang „Allgemeine und digitale Forensik“ an, welchen Marie Heuschkel und Christina Lucas vorstellen. Kristina Scheelen-Nováček berichtet vom ersten Workshop on Ancient Rare Diseases (W.A.R.D) in Berlin. Die Arbeitsgruppe „Paläo- und Prähistorische Anthropologie“ (APPA) veranstaltete im April ein Treffen zum Thema „Möglichkeiten und Grenzen der anthropologischen Leichenbranduntersuchung“ in Weimar. Antje Langer berichtet über dieses Treffen sowie über das Paläopathologische Kolloquium des Instituts für Evolutionäre Medizin in Zürich zum Thema „Röntgeneinstelltechnik an historischem Skelettmaterial“ im Juli. Kristina Scheelen und Jan Nováček besuchten den 6. internationalen anthropologischen Kongress von Dr. Aleš Hrdlička in Humpolec. Ihr Tagungsbericht enthält auch einen geschichtlichen Abriss dieser Veranstaltungsreihe. Antje Langer fasst die einzelnen Tage der 25. Tagung der European Association of Archaeologists (EAA) im September in Bern zusammen. Schließlich berichtet Julia Hahn von der 13. GfA-Tagung in Göttingen.

Neben diesen Beiträgen enthält der Newsletter wieder eine Liste mit Publikationen aus dem wissenschaftlichen Nachwuchs, eine Liste aktueller Museumsausstellungen mit anthropologischem Bezug sowie das Knochenquiz. Der Newsletter wird zweimal jährlich vom wissenschaftlichen Nachwuchs der Gesellschaft für Anthropologie (GfA) herausgegeben. Er kann über die GfA-Website kostenlos abonniert oder direkt bezogen werden.

ADSM Constitutive Meeting on 20 January 2020

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The constitutive meeting of the new workgroup ‚Data Standardisation and Modelling‘ (Arbeitsgruppe Datenstandardisierung und -modellierung, ADSM) within the Society for Anthropology (Gesellschaft für Anthropologie, GfA) will take place on Monday, 20 January 2020. The date was determined by participants who registered early, until 30 November 2019. Host of the meeting will be the Biological Anthropology Department at Freiburg University (Germany).

Registration remains open until the meeting itself. An input form is provided on the meeting’s webpage for suggestions from potential workgroup members and GfA members. These will shape the meeting agenda.

Erinnerung an die DFG Fachkollegienwahl 2019

Noch bis zum 18.11.2019 findet die DFG Fachkollegienwahl statt, bei der vier Mitglieder der Gesellschaft für Anthropologie (GfA) kandidieren. Der GfA-Vorstand erinnert nochmals an diesen Termin und bittet die Mitglieder, ihre Stimmen für die Anthropologie einzusetzen. Weitere Informationen finden Sie in einem früheren Beitrag des Vorstandsvorsitzenden Martin Trautmann.

Unsere Kandidaten sind:

FK 101 Alte Kulturen Fach-Nr. 101-01 Ur- und Frühgeschichte (weltweit)

  • McGlynn, George – Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (SNSB) Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanatomie, München
  • Grupe, Gisela – Ludwig-Maximilians-Universität München Biozentrum der LMU Department Biologie I, Planegg

FK 203 Zoologie Fach-Nr. 203-02 Evolution, Anthropologie

  • Wittwer-Backofen, Ursula – Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Medizinische Fakultät Institut für Biologische Anthropologie, Freiburg
  • Zink, Albert – EUR.AC Research Institute for Mummies and the Iceman Bolzano

Workgroup ‚Data Standardisation and Modelling‘

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The Society for Anthropology (Gesellschaft für Anthropologie, GfA) has a new workgroup dedicated to the standardisation and modelling of research data in biological anthropology. During its regular assembly on 26 September 2019 at the GfA meeting in Göttingen, the GfA membership approved a motion in favour of forming the group.

Interested meeting participants gathered on 27 September for an informal exchange of ideas (see image). It was decided that the first formal meeting of the workgroup ‚Data Standardisation and Modelling‘ (Arbeitsgruppe Datenstandardisierung und -modellierung, ADSM), at which the group will be formally constituted, should be held early in 2020. Information about this upcoming meeting will be distributed through the workgroup’s webpage.

GfA members can download a report on the informal meeting in Göttingen from the internal section of the GfA website. You can find information how to become a member here.

AFOA-Mitgliederliste auf Stand Oktober 2019 aktualisiert

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Die Arbeitsgruppe Freiberufliche Osteoanthropologen (AFOA) der Gesellschaft für Anthropologie (GfA) hat ihre Mitgliederliste aktualisiert. Das Dokument kann von der Webpage der AG heruntergeladen werden.

AFOA-Logo

GfA

Protokoll APPA-Treffen 2019 in Göttingen

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Am 24. September 2019 traf sich die Arbeitsgemeinschaft Paläoanthropologie und Prähistorische Anthropologie (APPA) im Rahmen der 13. Internationalen Tagung der Gesellschaft für Anthropologie (GfA) in Göttingen (Deutschland). Das Treffen fand mit insgesamt 18 Personen statt und wurde vom 1. Sprecher Jan Nováček geleitet, der im Vorfeld bereits eine Einladung mit den TOPs an die APPA-Mitglieder verschickt hatte.

TOP 1: Tätigkeitsbericht

Jan Nováček berichtete vom APPA Treffen am 12. und 13. April 2019 in Weimar. Dieses fand bei einer Teilnehmerzahl von rund 35 Leuten unter dem Motto „Möglichkeiten und Grenzen der Leichenbranduntersuchung“ in den Räumlichkeiten des Museums für Ur- und Frühgeschichte Thüringens statt. Am ersten Tag wurden insgesamt 11 Vorträge zu aktuellen Themen der Leichenbranduntersuchung gehalten. Drei vertiefende Schwerpunktvorträge beschäftigten sich mit den Themen Provenienzanalyse anhand stabiler Strontium- und Bleiisotope (Gisela Grupe), CT-Untersuchungen von Urnen (Niels Lynnerup ) sowie einem Überblick zu den Möglichkeiten der modernen Leichenbranduntersuchung, mit besonderem Augenmerk auf die mikroskopische Sterbealtersbestimmung (Birgit Großkopf). Am folgenden Tag wurden mehrere von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mitgebrachte Leichenbrände ausgelegt, präsentiert und mögliche Diagnosen und Besonderheiten gemeinsam diskutiert.

Das Treffen stieß insgesamt auf eine sehr positive Resonanz. Die Beiträge werden unter der Herausgeberschaft von Jan Nováček und Birgit Großkopf in Form eines Sonderbandes im Anthropologischen Anzeiger (Journal of Biological and Clinical Anthropology) veröffentlicht. Eingereicht werden können sie bis Mitte Dezember 2019 über das online-Portal des Anthropologischen Anzeigers.

TOP 2: Sprecherwahl

Nach zwei Amtsperioden erklärte Jan Nováček, dass er sein Amt des 1. Sprechers der APPA gern weiterreichen würde. Marina Vohberger hatte ihr Amt als 2. Sprecherin bereits im März 2019 frühzeitig aufgegeben. Nachdem es keine weiteren Kandidatinnen oder Kandidaten gab, wurden Kristina Scheelen-Nováček als neue 1. Sprecherin und Lukas Waltenberger als neuer 2. Sprecher der APPA ohne Gegenstimme von den anwesenden Mitgliedern gewählt. Beide Kandidaten enthielten sich ihrer Stimme.

TOP 3: Planung des nächsten Treffens

Als mögliche Themen für zukünftige AG-Treffen standen aus der Vergangenheit noch folgende Vorschläge im Raum:

  • Auswertung großer Datenmengen
  • Geschlechtsbestimmung an subadulten Skeletten

Es wurde diskutiert, ob die Auswertung großer Datenmengen als Thema nicht generell eher in die neugegründete AG Datenstandardisierung und – modellierung passt bzw. in den Rahmen einer möglichen, zukünftigen Zusammenarbeit beider AGs. Neben dem Thema Geschlechtsbestimmung an subadulten Skeletten wurden Enthesien als möglicher Schwerpunkt für das kommende APPA-Treffen in die Diskussion eingebracht. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass dieses Thema jüngst bereits Gegenstand eines Workshops der AG Freiberufliche Osteoanthropologen war. Für das kommende APPA-Treffen fiel die Wahl nach kurzer Diskussion schließlich einstimmig auf das übergeordnete Thema „Kinderskelette“, welches die Geschlechtsbestimmung an subadulten Skeletten beinhalten soll, sich aber nicht auf diese beschränkt, sondern bewusst breiter gefasst ist. So sollen z. B. auch Veränderungen der Enthesien sowie die von Faktoren wie Wachstumsprozessen beeinflusste, paläopathologische Differentialdiagnostik an subadulten Skeletten mit einbezogen werden. Das Treffen findet voraussichtlich im Herbst 2020 statt. Der Fokus wird, wie bei vorangegangenen Treffen, auf dem wissenschaftlichen Austausch und der aktuellen Forschung liegen. Als möglicher Veranstaltungsort wurden dankenswerterweise die Räumlichkeiten der Abteilung Historische Anthropologie und Humanökologie des Johann-Friedrich-Blumenbach Instituts für Zoologie und Anthropologie in Göttingen von den APPA-Mitgliedern Susanne Hummel und Birgit Großkopf angeboten, wo u. a. eine umfangreiche osteologische Sammlung zur Verfügung steht.

TOP 4: Diverses

Von den anwesenden AG-Mitgliedern wurden keine weiteren Diskussionspunkte angebracht. Daher wurde das Treffen nach 50 Minuten beendet.