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GfA

Evaluation Beruf Archäologie (EvaBA): Umfrage zur beruflichen Situation in der Archäologie

Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V. (DGUF) führt derzeit eine Umfrage unter allen Personen durch, welche im weitesten Sinne in der Archäologie arbeiten. Dies schließt ausdrücklich Anthropologinnen und Anthropologen ein, die menschliche Überreste aus archäologischen Ausgrabungen untersuchen und/oder die daraus gewonnenen Daten auswerten. Die Umfrage unter dem Namen „Evaluation Beruf Archäologie“ (EvaBA) soll die Zufriedenheit der Arbeitenden ermitteln und ggf. prekäre Arbeitsbedingungen identifizieren.

Die Gesellschaft für Anthropologie (GfA) hält die EvaBA für eine sinnvolle und nützliche Initiative und ruft ihre Mitglieder, welche in die Zielgruppe fallen, auf, an der Umfrage teilzunehmen. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 35 Minuten. Diese Zeitinvestition kann aber helfen, die Arbeitsbedingungen in den archäologischen Wissenschaften und Berufen zu verbessern.

Weitere Informationen zur EvaBA finden Sie im Internetauftritt der DGUF. Den Direktzugang zur Umfrage finden Sie hier. Die Teilnahme ist noch bis zum 31.10.2019 möglich.

DGUF

 

GfA

GfA-Vorstand 2020/21 gewählt

Am 25.09.2019 fand in Göttingen (Deutschland) die Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Anthropologie (GfA) am Rande der 13. internationalen Tagung der Gesellschaft statt. Dabei wurde der Vorstand der GfA für die Amtsperiode 2020/21 gewählt. Zuvor hatten die anwesenden Mitglieder einer Änderung der Satzung zugestimmt, welche den Vorstand auf drei Personen und vier Beisitzende verkleinerte.

Der neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • Vorsitzender:
    Dr. Jan Nováček
    Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Weimar (Deutschland)
  • Stellvertretende Vorsitzende:
    Dr. Bettina Jungklaus
    Anthropologie-Büro Jungklaus, Berlin (Deutschland)
  • Schriftführer und Schatzmeister:
    Dr. Andreas Düring
    Institut für forensisches Sachverständigenwesen (IfoSA), München (Deutschland)
  • Beisitzende:
    Felix Engel, Universität Freiburg (Deutschland)
    Dr. Johanna Forster, Universität Erlangen-Nürnberg (Deutschland)
    Dr. Julia Gresky, Deutsches Archäologisches Institut, Berlin (Deutschland)
    Dr. Birgit Großkopf, Universität Göttingen (Deutschland)

Der bisherige Vorstand bleibt bis Jahresende 2019 im Amt. Der neu gewählte Vorstand wird ab 01.01.2020 die Geschäfte übernehmen.

 

GfA

GfA Meeting 2017: Proceedings Now Published

Anthropologischer Anzeiger

The 12th meeting of the Society for Anthropology (Gesellschaft für Anthropologie, GfA) took place in September 2017 at Geislingen an der Steige (Germany). Its motto was „Homo Hominis Lupus – Between Conflict and Cooperation“. Two years later, nine of the contributions to the meeting are now available in an edited volume of the Journal of Biological and Clinical Anthropology – Anthropologischer Anzeiger (Volume 76, no. 3).

The volume contains the following articles (names of GfA members are set in italics):

  • Why we share our cookies: Prosocial behavior from a psychological perspective (Anne Böckler)
  • Culture by Nature. Familial roots of ambivalent human social behavior and its cultural extensions in large-scale societies. A contribution of Human and Cultural Ethology (Christa Sütterlin)
  • The influence of war on population-based fracture distribution patterns: An example from medieval England (Chiara G. M. Girotto & Tina Jakob)
  • Modelling massacres. The agent-based modelling of catastrophic events using skeletal data from archaeological excavations (Andreas Duering)
  • Animal abuse – Child abuse. There is no biological necessity (Loukas Konstantinou)
  • Bioarchaeology of Bronze and Iron Age skeletal finds from a microregion in Central Mongolia (Gisela Grupe, Michael Marx, Pia-Maria Schellerer, Jan Bemmann, Ursula Brosseder, C. Yeruul-Erdene & J.-O. Gantulga)
  • RDFBones – making research explicit: an extensible digital standard for research data (Felix Engel & Stefan Schlager)
  • Vestiges of autopsies and surgical procedures in the “Baron von Asch” skulls of the Blumenbach Skull Collection in Göttingen (Kristina Scheelen-Nováček, Katharina Stötzel, Michael Schultz)
  • The present ecological situation of mankind – analysis and consequences (Carsten Niemitz)

Details on these contributions can be found at the journal’s website.

GfA

DFG Fachkollegienwahl 2019

Nachricht des Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft für Anthropologie (GfA), Dr. Martin Trautmann, zur anstehenden Fachkollegienwahl der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG):

Online-Wahl der Mitglieder der Fachkollegien der DFG 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach jahrelangen Bemühungen hat unser Fach erste Erfolge dabei erzielt, in den Entscheidungsgremien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mehr Präsenz und Gewicht zu erlangen.
Für die diesjährig anstehenden Wahlen hatte die GfA als Fachvertretung ein Kandidatenvorschlagsrecht im Bereich „Evolution, Anthropologie“ und neu auch in „Ur- und Frühgeschichte“ erhalten (Fachkollegien „Zoologie“ und „Alte Kulturen“) erhalten.

Ich möchte mich hier noch einmal ausdrücklich bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die bereit waren, für die Vorauswahl zu kandidieren.
In beiden Fachkollegien konnten sich jeweils zwei unserer Kandidatenvorschläge durchsetzen; die entsprechenden Informationen finden Sie in der Liste der Kandidierenden auf Seite 1 und Seite 71.

Die Wahlen werden vom 21.10.2019 bis 18.11.2019 stattfinden.
Bitte machen Sie im Interesse unseres Faches von Ihrem Wahlrecht unbedingt Gebrauch!

Wenn möglich, versuchen Sie auch bitte, für unsere Kandidaten bei anderen Wahlberechtigten Werbung zu machen – wir sind ein kleiner Kreis und können Unterstützung brauchen.

Informationen zu Wahlrecht und Wahlvorgang finden Sie auf der Website der DFG.

Mit herzlichen Grüßen
Martin Trautmann
für den Vorstand der GfA

GfA

Vier weitere GfA-Zertifizierungen

Die Gesellschaft für Anthropologie (GfA) hat vier weitere Anthropologinnen und Anthropologen für die freiberufliche Arbeit zertifiziert. Katarina Fellgiebel, Swantje Krause, Christian Meyer und Kristina Scheelen-Nováček sind nun in der aktuellen Liste zertifizierter Osteoanthropologinnen und -anthropologen geführt, die ab sofort auf der GfA-Website verfügbar ist. Die Gesellschaft gratuliert herzlich.

Die GfA möchte mit einer Zertifizierung der freiberuflich arbeitenden Kollegen/innen der GfA deren Wissen und Können sowie Kompetenzen und Qualifikationen überprüfen und bewerten. Dies soll der Qualitätssicherung und der Einhaltung von wissenschaftlichen Standards der osteoanthropologischen Arbeiten dienen und auch potentiellen Auftraggebern eine Orientierung für die Vergabe von Aufträgen sein. Weitere Informationen zur Zertifizierung und zum Verfahren finden Sie auf der GfA-Website.

GfA

Mitgliederversammlung am 25.09.2019

Die nächste Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Anthropologie (GfA) wird am 25.09.2019 am Rande der GfA-Tagung in Göttingen stattfinden. Dies teilte der Vorsitzende, Martin Trautmann, der Mitgliederschaft am 25.07.2019 in einem Rundschreiben mit. Auf diesem Wege wurde auch die Tagesordnung und damit zusammenhängende Dateien verteilt. Mitglieder, die diese Unterlagen nicht erhalten haben, werden gebeten, sich an den Schriftführer, Andreas Düring, zu wenden.

Wie Sie Mitglied der GfA werden können, erfahren Sie hier.

GfA

Antrag auf neue Arbeitsgemeinschaft

Aus der Mitgliederschaft der Gesellschaft für Anthropologie (GfA) liegt ein Vorschlag für eine neue Arbeitsgruppe „Datenstandardisierung und -modellierung“ vor, der derzeit um Unterstützung wirbt. Etliche GfA-Mitglieder waren in den letzten Jahren an Projekten mit großem Datenaufkommen beteiligt oder setzten sich anderweitig mit der Erhebung und Auswertung standardisierter Forschungsdaten auseinander. Gleichzeitig nehmen externe Anfragen an die GfA und ihre Mitglieder nach Vorgaben zum Forschungsdatenmanagement in der Biologischen Anthropologie zu. Die vorgeschlagene Arbeitsgruppe soll eine Plattform zur Koordinierung von Ansätzen innerhalb der Gesellschaft sein und ein Anlaufpunkt für Kontaktnahmen von außen.

Das Vorhaben zur Gründung einer AG „Datenstandardisierung und -modellierung“ wurde von den GfA-Mitgliedern Felix Engel, Alexander Lutz, Michaela Harbeck und Stefan Schlager angestoßen. Gemäß §8.1 der Vereinssatzung haben sie folgende Dokumente vorgelegt:

Satzungsgemäß müssen mindestens zehn GfA-Mitglieder das Arbeitsprogramm unterzeichnen, damit die anlässlich der GfA-Tagung im September in Göttingen einberufene Mitgliederversammlung über die Gründung der Arbeitsgemeinschaft entscheiden kann. Mitglieder, die das Vorhaben unterstützen möchten, werden gebeten, sich per E-Mail an Felix Engel zu wenden.

GfA

Zertifizierung für Chiara Girotto

Chiara Girotto ist im Mai 2019 durch die Gesellschaft für Anthropologie (GfA) als Osteoanthropologin zertifiziert worden. Sie erreicht 82 Punkte. Die GfA gratuliert herzlich.

Osteologisch arbeitende Anthropologinnen und Anthropologen können bei der GfA eine Zertifizierung beantragen. Diese weist ihre fachlichen Kompetenzen nach und kann Auftraggebern osteologischer Forschungsarbeiten als Richtschnur dienen. Weitere Informationen zur Zertifizierung und eine Liste der aktuell durch die GfA zertifizierten Personen finden Sie auf der GfA-Website.

Neuerscheinung: Kompaktwissen Kopf- und Halsanatomie

Im November 2018 (Copyrightjahr 2019) hat GfA-Mitglied Horst Claassen ein anatomisches Handbuch veröffentlicht:

Kompaktwissen Kopf und Halsanatomie
für Zahnmedizinstudierende, Zahnärzte, Kiefer-, Oral-, Kopf- und Halschirurgen, Kieferorthopäden, Zahntechniker

Über die im Titel genannten Berufsgruppen hinaus ist das Werk auch für Forschende der Humanbiologie und Anthropologie wertvoll. Vor allem das ausführliche erste Kapitel über das Skelett des Kopfes und des Halses und die Darstellung der Schädelentwicklung in Kapitel 13 sind relevant. Kapitel 1 enthält zusätzlich eine Übersicht anthropologischer und kieferorthopädischer Messpunkte und Messstrecken. Kapitel 2 behandelt Zähne und Gebiss, Kapitel 4 das Kaugelenk und Kapitel 5 den Kauapparat. Im übrigen wird das Hals- und Kopfskelett in seine funktionellen Zusammenhänge eingebettet.

Das Fachbuch ist im Verlag De Gruyter erschienen (ISBN Druck: 978-3-11-058559-9, online: 978-3-11-058572-8, 454 Seiten). Weitere Informationen erhalten Sie auf der Verlagswebsite (Abbildung © De Gruyter).

Kompaktwissen Kopf- und Halsanatomie

Podiumsdiskussion zu Sammlungsobjekten aus Unrechtskontexten

25.04.2019, 18:30 Uhr am Landesmuseum Mainz (Deutschland).

Das Landesmuseum Mainz zeigt bis zum 28.04.2019 die Ausstellung „‚Betrifft: Erwerb aus jüdischem Besitz‘. Provenienzforschung am Landesmuseum Mainz„. Teil des Rahmenprogramms ist die Podiumsdiskussion, welche aktuelle Erfahrungen von Museen mit sensiblen Objekten darstellt und sich mit der Vermittlung der durch Museen angestrengten Provenienzforschung beschäftigt. Unter den sechs Teilnehmenden aus verschiedenen Museumssparten ist auch GfA-Mitglied Friedemann Schrenk, welcher die Sektion Paläoanthropologie des Senckenberg-Forschungsinsitutes vertritt. Sammlungen menschlicher Überreste haben eine besondere ethische Verpflichtung gegenüber ihrer Erwerbsgeschichte und sind häufig Gegenstand von Provenienzstudien.