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Master „Global Urban Health“ at Freiburg University

Freiburg University is currently setting up a new postgraduate one year Master course in Global Urban Health which will start in October 2016. It will include major anthropological fields such as evolutionary aspects of adaptation, sociobiology, humans in their urban environment, nutrition, growth and development, aging, and will focus on implementation of health relevant programs worldwide. Participants have also the possibility to take individual modules (5 weeks) and receive “certificates of advanced studies”. Please follow the link for additional information: https://www.zmg.uni-freiburg.de/training/mscglobalhealth or contact the program director directly (ursula.wittwer-backofen@uniklinik-freiburg.de) or the Coordinator of the Course Dr. Sonia Diaz-Monsalve (sonia.diaz-monsalve@uniklinik-freiburg.de) in case that you have additional comments/questions.

Course promotion

flyer

Gedenken an Kerrin Christiansen

Am 5. März 2017 verstarb Prof. Dr. phil. Kerrin Christiansen, die seit 1983 Mitglied unserer Gesellschaft war, u.a. als Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Humanethologie. Die Gesellschaft für Anthropologie verliert mit Kerrin Christiansen eine bedeutende Forscherin und eine besonders geschätzte Kollegin. Wir werden die Erinnerung an sie in Ehren halten.

Lesen Sie den Nachruf von Professor Dr. Wulf Schiefenhövel

Gedenken an Karl Sommer

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Am 9. Februar 2017 verstarb Professor Dr. rer. nat. Karl Sommer, einer der Mitbegründer der Gesellschaft für Anthropologie. Die Gesellschaft, wie auch die gesamte Anthropologie, dankt Ihm für seine wertvollen Beiträge und hält ihn in ehrenvollem Gedenken.

Lesen Sie den Nachruf von Professor Dr. med. Volker Hesse

11.07.2017: Johanna Forster:

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Vortrag, LMU München, 16.15–17.45

We shape our buildings; thereafter they shape us“.

Der humanethologische Blick auf die gebaute Umwelt.

01.07.2017: Wulf Schiefenhövel:

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TV-Dokumentation über die Feldforschung bei den Eipo, arte-TV Abendprogramm

11.06.2017: Christian Lehmann:

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Wiegenlied und Schlachtgesang – Dem Geheimnis der Musik auf der Spur.

TV- Dokumentation, arte-TV, mit Tobias Streck.

Gedenkfeier für die Körperspender in Göttingen

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Am Freitag, 30. Juni 2017, findet in der St. Nikolaikirche in Göttingen ab 11:00 Uhr die Gedenkfeier für die Körperspender des WS 2016/17 des Zentrums Anatomie Göttingen in Form eines ökumenischen Gottesdienstes, der von den Studierenden und Lehrenden der Medizinischen Fakultät mitgestaltet wird statt.

Alle Teilnehmer des Workshops der AG Paläo- und Prähistorische Anthropologie (APPA) im November können hierbei gerne teilnehmen. Die AG wird einen Blumenkranz beisteuern.

APPA-Workshop „Anatomie des menschlichen Weichgewebes“

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Am 26./27. November 2016 hielt die Arbeitsgemeinschaft Paläo- und Prähistorische Anthropologie (APPA) im Zentrum Anatomie, Universitätsmedizin Göttingen einen Workshop zum Thema „Anatomie des menschlichen Weichgewebes in Bezug zu Merkmalsausprägungen am Knochen“ ab. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Weimar

Teilnehmer am Workshop am 26.-27.11.2016 in Göttingen.

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GfA auf der Berufsmesse ARCHEOworks

Vom 8. bis 10 Mai 2015 fand an der Humboldt-Universität zu Berlin die Berufsmesse ARCHAEOworks und ARCHAEOskillls statt. Diese Veranstaltung wird in unregelmäßigen Abständen von Studierenden, die im Dachverband Archäologischer Studierendenvertretungen (DASV e.V.) mitarbeiten, für Studierende archäologischer und verwandter Disziplinen organisiert und beinhaltete Vorträge und Workshops. Verschiedenste Aussteller repräsentierten Institutionen, Verlage, Vereine sowie Arbeitsgruppen. Die Messe wurde nun zum dritten Mal durchgeführt und sollte über die beruflichen Möglichkeiten nach dem Studium informieren. Insgesamt kamen in den zwei Tagen mehr als 400 Teilnehmer bzw. Besucher.

Dieses Mal war die GfA mit einem Stand vertreten, der vom Vorsitzenden George McGlynn und von Bettina Jungklaus betreut wurde. Das Interesse der Studierenden an den Methoden der Osteoanthropologie war sehr groß. In Gesprächen wurden über Studienmöglichkeiten und die entsprechende Standorte informiert.

Stand der GfA auf der Berufsmesse ARCHAEOworks in Berlin

Im Rahmen einer Initiative der GfA zur Erhaltung der Osteoanthropologie in der universitären Ausbildung, wurde eine Unterschriftsaktion gestartet. Dabei konnten hauptsächlich Studenten der Archäologie ihre Unterstützung zeigen. Das Feedback war durchweg positiv und ein Großteil der Studierenden archäologischer Wissenschaften finden Lehrveranstaltungen zur Anthropologie, insbesondere der Osteologie notwendig. Viele sind sich der Situation bewusst, dass es ein großer Nachteil sowohl für die Anthropologie als auch die verschiedenen Archäologien wäre, wenn diese Fachrichtung von der universitären Landschaft verschwinden würde. Zudem hielt George McGlynn einen Vortrag über die biologische Anthropologie in Deutschland, in dem er über Fachrichtungen und Studienmöglichkeiten und vor allem über die Lage der Osteoanthropologie berichtete.

Außerdem waren Kolleginnen der AFOA an den Vorträgen und Workshops beteiligt. Barbara Teßmann hielt einen 45-minütigen Vortrag zum Thema „Anthropologie im archäologischen Kontext“. Darin ging sie auf die Teilgebiete der Anthropologie ein und erläuterte das Vorgehen zum Freilegen, Dokumentieren und Bergen von Körpergräbern aus anthropologischer Sicht. In der anschließenden Diskussion wurde hauptsächlich nach Ausbildungsmöglichkeiten und Berufschancen gefragt.

In einem 4-stündigen Anthropologie-Workshop mit 25 Teilnehmern, den Carola Berszin und Bettina Jungklaus gemeinsam durchführten, ging es besonders um praktische Aspekte. Nach einem Vortrag „Osteoanthropologie – naturwissenschaftliche Analyse von (prä)historischen Skelettfunden“ wurden zwei Skelette vorgestellt. In zwei Kleingruppen sind anschließend diverse Untersuchungsmethoden vorgestellt, eine kurze Einführung in die Anatomie gegeben und die Skelette gemeinsam besprochen worden.

Bettina Jungklaus und Carola Berszin präsentieren Skelette im Rahmen des Anthropologie-Workshops

Dann folgte wieder ein Vortrag „Feuerbestattung und Leichenbrandanalysen“ an den sich die Präsentation eines Leichenbrandes anschloss. Zum Abschluss folgten noch „Tipps zum Freilegen, Dokumentieren, Bergen und Beproben von Körpergräbern auf der Ausgrabung“ und anschließend konnten noch Fragen gestellt werden. In Anbetracht der kurzen Zeit waren natürlich nur wenige Einblicke in die osteoanthropologische Arbeitsweise möglich. Der Workshop war schon Wochen im Voraus ausgebucht, was das große Interesse an anthropologischen Themen zeigt.

Carola Berszin zeigt Fragmente eines Leichenbrands

Im Ganzen zeigte die Teilnahme an der ARCHEOworks, wie wichtig die Stärkung der Beziehung von nahe verwandten Fächern ist und dass Networking zunehmend bedeutender, auch oder besonders für die Erhaltung von kleinen Fächern ist.