für den Nachrichten-Stream „Nachrichten“

GfA

Mitgliederversammlung am 25.09.2019

Die nächste Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Anthropologie (GfA) wird am 25.09.2019 am Rande der GfA-Tagung in Göttingen stattfinden. Dies teilte der Vorsitzende, Martin Trautmann, der Mitgliederschaft am 25.07.2019 in einem Rundschreiben mit. Auf diesem Wege wurde auch die Tagesordnung und damit zusammenhängende Dateien verteilt. Mitglieder, die diese Unterlagen nicht erhalten haben, werden gebeten, sich an den Schriftführer, Andreas Düring, zu wenden.

Wie Sie Mitglied der GfA werden können, erfahren Sie hier.

GfA

Antrag auf neue Arbeitsgemeinschaft

Aus der Mitgliederschaft der Gesellschaft für Anthropologie (GfA) liegt ein Vorschlag für eine neue Arbeitsgruppe „Datenstandardisierung und -modellierung“ vor, der derzeit um Unterstützung wirbt. Etliche GfA-Mitglieder waren in den letzten Jahren an Projekten mit großem Datenaufkommen beteiligt oder setzten sich anderweitig mit der Erhebung und Auswertung standardisierter Forschungsdaten auseinander. Gleichzeitig nehmen externe Anfragen an die GfA und ihre Mitglieder nach Vorgaben zum Forschungsdatenmanagement in der Biologischen Anthropologie zu. Die vorgeschlagene Arbeitsgruppe soll eine Plattform zur Koordinierung von Ansätzen innerhalb der Gesellschaft sein und ein Anlaufpunkt für Kontaktnahmen von außen.

Das Vorhaben zur Gründung einer AG „Datenstandardisierung und -modellierung“ wurde von den GfA-Mitgliedern Felix Engel, Alexander Lutz, Michaela Harbeck und Stefan Schlager angestoßen. Gemäß §8.1 der Vereinssatzung haben sie folgende Dokumente vorgelegt:

Satzungsgemäß müssen mindestens zehn GfA-Mitglieder das Arbeitsprogramm unterzeichnen, damit die anlässlich der GfA-Tagung im September in Göttingen einberufene Mitgliederversammlung über die Gründung der Arbeitsgemeinschaft entscheiden kann. Mitglieder, die das Vorhaben unterstützen möchten, werden gebeten, sich per E-Mail an Felix Engel zu wenden.

GfA

Zertifizierung für Chiara Girotto

Chiara Girotto ist im Mai 2019 durch die Gesellschaft für Anthropologie (GfA) als Osteoanthropologin zertifiziert worden. Sie erreicht 82 Punkte. Die GfA gratuliert herzlich.

Osteologisch arbeitende Anthropologinnen und Anthropologen können bei der GfA eine Zertifizierung beantragen. Diese weist ihre fachlichen Kompetenzen nach und kann Auftraggebern osteologischer Forschungsarbeiten als Richtschnur dienen. Weitere Informationen zur Zertifizierung und eine Liste der aktuell durch die GfA zertifizierten Personen finden Sie auf der GfA-Website.

Neuerscheinung: Kompaktwissen Kopf- und Halsanatomie

Im November 2018 (Copyrightjahr 2019) hat GfA-Mitglied Horst Claassen ein anatomisches Handbuch veröffentlicht:

Kompaktwissen Kopf und Halsanatomie
für Zahnmedizinstudierende, Zahnärzte, Kiefer-, Oral-, Kopf- und Halschirurgen, Kieferorthopäden, Zahntechniker

Über die im Titel genannten Berufsgruppen hinaus ist das Werk auch für Forschende der Humanbiologie und Anthropologie wertvoll. Vor allem das ausführliche erste Kapitel über das Skelett des Kopfes und des Halses und die Darstellung der Schädelentwicklung in Kapitel 13 sind relevant. Kapitel 1 enthält zusätzlich eine Übersicht anthropologischer und kieferorthopädischer Messpunkte und Messstrecken. Kapitel 2 behandelt Zähne und Gebiss, Kapitel 4 das Kaugelenk und Kapitel 5 den Kauapparat. Im übrigen wird das Hals- und Kopfskelett in seine funktionellen Zusammenhänge eingebettet.

Das Fachbuch ist im Verlag De Gruyter erschienen (ISBN Druck: 978-3-11-058559-9, online: 978-3-11-058572-8, 454 Seiten). Weitere Informationen erhalten Sie auf der Verlagswebsite (Abbildung © De Gruyter).

Kompaktwissen Kopf- und Halsanatomie

Podiumsdiskussion zu Sammlungsobjekten aus Unrechtskontexten

25.04.2019, 18:30 Uhr am Landesmuseum Mainz (Deutschland).

Das Landesmuseum Mainz zeigt bis zum 28.04.2019 die Ausstellung „‚Betrifft: Erwerb aus jüdischem Besitz‘. Provenienzforschung am Landesmuseum Mainz„. Teil des Rahmenprogramms ist die Podiumsdiskussion, welche aktuelle Erfahrungen von Museen mit sensiblen Objekten darstellt und sich mit der Vermittlung der durch Museen angestrengten Provenienzforschung beschäftigt. Unter den sechs Teilnehmenden aus verschiedenen Museumssparten ist auch GfA-Mitglied Friedemann Schrenk, welcher die Sektion Paläoanthropologie des Senckenberg-Forschungsinsitutes vertritt. Sammlungen menschlicher Überreste haben eine besondere ethische Verpflichtung gegenüber ihrer Erwerbsgeschichte und sind häufig Gegenstand von Provenienzstudien.

Nachwuchsnewsletter 2019-1 erschienen

,

Heute wurde die erste Ausgabe des Newsletters für den wissenschaftlichen Nachwuchs innerhalb der Gesellschaft für Anthropologie (GfA) im Jahrgang 2019 verschickt. Er enthält Tips für günstige Unterkünfte in Göttingen während der GfA-Tagung 2019 und eine Reihe von Berichten durch Mitglieder des wissenschaftlichen Nachwuchses. Antje Langer berichtet über die Sonderausstellung „Mumien – Geheimnisse des Lebens“ in Mannheim (Deutschland) und, zusammen mit Julia Hahn, über die 12. Tagung der Gesellschaft für Archäozoologie und Prähistorische Anthropologie in Konstanz (Deutschland). Im Oktober 2018 fand in Berlin ein Workshop zur Verwendung der Software FORDISC statt, es berichten Barbara Teßmann und Kristina Scheelen-Nováček. Julia Hahn erzählt, wie es auf dem Treffen des wissenschaftlichen Nachwuchses im Oktober 2018 in Frankfurt am Main (Deutschland) war. Ebenfalls im Oktober fand das Treffen der AG Forensische Anthropologie (AGFA) in Wien (Österreich) statt, es berichten Lukas Waltenberger und Daniela Tumler. Ein weiterer Bericht von Antje Langer geht über das Paläopathologische Kolloquium „Skelette aus dem Schottenfriedhof“, welches im Februar 2019 in Konstanz (Deutschland) stattfand. Darüber hinaus bietet der Newsletter regelmäßige Rubriken wie Tagungs- und Ausstellungsankündigungen, eine Liste der aktuellen Publikationen aus dem wissenschaftlichen Nachwuchs sowie das Bilderrätsel „Um welches Skelettelement handelt es sich?“.

Die neue Ausgabe des Newsletters für den wissenschaftlichen Nachwuchs kann auf der Website der GfA heruntergeladen werden. Dort finden Sie auch frühere Ausgaben der letzten Jahre. Falls Sie den Newsletter und weitere Informationen des wissenschaftlichen Nachwuchses per E-Mail erhalten wollen, können Sie sich in den Verteiler eintragen.

 

ISEMPH 2019 Meeting at the IEM

ISEMPH 2019

The International Society for Evolution, Medicine & Public Health (ISEMPH) fosters communication among scientists, students, clinicians and public health professionals who use evolutionary insights to improve medical research and practice, and information on human health and disease to advance evolutionary biology.  ISEMPH sponsors annual meetings, the journal Evolution, Medicine, & Public Health, The Evolution and Medicine Review, and EvMedEd.

In 2019, GfA member Frank Rühli is part of the hosting committee organising the 5th annual ISEMPH meeting at the Institute for Evolutionary Medicine (IEM) in Zurich (Switzerland). It will take place from 13 to 16 August and welcome participants from all over the world. Get more information on the meeting from the conference website.

„Blickpunkt Archäologie“: Aufruf und Korrespondententreffen

Die GfA ist Mitglied im Deutschen Verband für Archäologie (DVA). Publikationsorgan des Verbandes ist die Zeitschrift „Blickpunkt Archäologie„, welche vierteljährlich erscheint. Am 07.02.2019 wendete sich Matthias Wemhoff, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des DVA, mit einem Aufruf zur Einreichung von Themenwünschen und Beiträgen an die Mitglieder des erweiterten DVA-Vorstands, darunter GfA Vorstandsvorsitzender Martin Trautmann. Ziel des Appells ist es, eine bessere Repräsentation der Mitgliedsverbände zu erreichen. Außerdem wird es am 18.03.2019 (Anmeldung bis 01.03.2019) ein offenes Korrespondententreffen in Berlin (Deutschland) geben. Die GfA leitet Herrn Wemhoffs Nachricht auf diesem Wege an die Mitglieder weiter.

Liebe Kolleginnen und Kollegen im Erweiterten Vorstand des DVA,

gemeinsam mit der Redaktion unserer Zeitschrift „Blickpunkt Archäologie“ möchte ich Sie und Euch verstärkt um Unterstützung bitten. Wir sind dankbar für alle Hinweise, die uns für die Rubriken des Heftes erreichen. Dies können Verweise auf interessante und wichtige Themen mit oder ohne Autorenvorschläge oder auch eigene Beiträge sein. Wir bemühen uns dann um geeignete Autoren und um eine zeitnahe Veröffentlichung. Neben dem jeweiligen Schwerpunkt stehen die Rubriken Forum, Museen, Internationales und Forschung. Das Forum dient dabei Beiträgen, die aktuelle Entwicklungen, die Archäologie und den gesellschaftlichen Diskurs verbinden oder fachübergreifend für alle archäologischen Disziplinen von Belang sind, pointiert vorzustellen. Für alle Rubriken gilt, dass wir vor allem Beiträge suchen, die Fragestellungen und Vorhaben der jeweiligen Fachdisziplin so darstellen, dass sie eine Relevanz für andere archäologische Disziplinen besitzen. Da wir uns sicher sind, dass dies auf sehr viele Arbeitsfelder der Mitgliedsverbände zutrifft, möchte ich ausdrücklich auch alle Mitgliedsverbände ermutigen, uns alle im DVA über Ihre Beiträge an Ihrer Arbeit teilhaben zu lassen. Dies wird unseren Austausch sicher weiter intensivieren. Ein einfacher Einstieg bietet sich mit den „Verbandsnachrichten“ an. Bitte halten Sie die Redaktion immer auf dem Laufenden, wir sind uns sicher, dass in allen Mitgliedsverbänden viel geschieht, dass von übergreifendem Interesse ist. Nicht zuletzt gilt dies auch für den Bereich der Personalia. Wir bitten um zeitnahe Information über neue Stellenbesetzungen und Todesfälle, in denen Sie einen Nachruf für angemessen halten.

Sie können alle Informationen direkt an mich oder  an Dr. Heino Neumayer richten, der die Redaktion leitet.

Zur Diskussion über die zukünftigen Schwerpunktthemen und Berichte in den Rubriken möchten wir zu einem Korrespondententreffen am 18. März um 13 Uhr in Berlin einladen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie oder eine von Ihrem Verband benannte Person an diesem Treffen teilnehmen könnten und freuen uns auf eine Rückmeldung bis zum 1. März. Wir werden die uns benannten Korrespondentinnen und Korrespondenten ebenfalls über dieses Treffen informieren. Gerne stehen wir aber für Hinweise und Nachfragen direkt zur Verfügung.

Das Heft 4/18 ist jetzt leider mit etwas Verzögerung aufgrund der Arbeitsbelastung durch „Bewegte Zeiten“ in den Druck gegangen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Heft 1/19 wird zeitnah folgen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Matthias Wemhoff

Weitere Informationen zur Zeitschrift „Archäologie im Blickpunkt“ sowie die Kontaktdaten der Redaktion finden Sie in den Autorenhinweisen.

Blickpunkt Archäologie

DVA

„Crimes in the past“ at the 2019 EAA Meeting

GfA member Negahnaz Moghaddam is co-organiser of session #169 at the 25th Meeting of the European Association of Archaeologists (EAA), 4 to 7 September 2019 in Bern (Switzerland), entitled

Crimes in the past: archaeological and anthropological evidence

The session brings together new methodological approaches from forensic anthropology and archaeology, including ‚forensic archaeology‘. Archaeological evidence of criminal acts is more elusive than modern crime scenes, both for analytical and interprestational reasons. The aims of the session are to discuss the possible examples of crimes in the archaeological past, their detection and interpretation with the help of modern scientific methods, and to discuss how interdisciplinary approaches could be conducted in further research concerning “crimes of the past”.

Besides Ms Moghaddam, the session is organised by Tatiana Shvedchikova (Russia) and Pier Matteo Barone (Rome, Italy).

Find more details on the session on its webpage and on the meeting in general on the conference website. Abstracts for presentations at the session can be submitted until 14 February 2019 through the EAA submission system.

Date and Place for 13th GfA Meeting Announced

,

Plakat 13. GfA-Tagung

The 13th International Meeting of the Society for Anthropology (Gesellschaft für Anthropologie, GfA) will be held from 23 to 27 September 2019 in Göttingen (Germany).

The guiding theme will be „Weal and Woe – Health and wellbeing from an anthropological perspective“. Contributions from all areas of anthropology and human biology as well as interdisciplinary papers are called for. Papers related to the guiding theme can touch upon adaptations, prevention and history of disease and medicine and on aspects of mental and psychological wellbeing.

A conference poster (in German language) has been issued by the organisers of the meeting which can be downloaded from the conference website.