für den Nachrichten-Stream „Nachrichten“

GfA

Vorlagen Gesellschaftslogo

Im September 2017 gab sich die Gesellschaft für Anthropologie (GfA) ein neues Logo. Auf der Mitgliederversammlung während der Gesellschaftstagung in Geislingen an der Steige (Deutschland) stimmten die anwesenden Mitglieder für eine von insgesamt fünf Versionen, die auf zwei Grundentwürfen basierten. Entwickelt hatte diese Entwürfe die Webdesignagentur NeoDesign, als Teil der Neugestaltung des Internetauftritts der GfA.

Für GfA-Mitglieder, die das Logo ihrer Gesellschaft in Dokumenten wie Briefen, Postern oder Präsentationen verwenden wollen, stehen nun im internen Mitgliederbereich der GfA-Website verschiedene Vorlagen zum herunterladen bereit. Es gibt Rastergrafiken in verschiedenen Auflösungen sowie Verktordateien, die beliebig skaliert werden können. Die Dateien finden Sie unter der Rubrik „GfA-Design“.

Um Zugang zum internen Mitgliederbereich zu erlangen, müssen Sie sich als Nutzerin bzw. Nutzer registrieren lassen. Bitte beachten Sie, dass dabei eine Überprüfung des Mitgliedsstatus vorgenommen wird. Registrieren können Sie sich hier. Falls Sie noch nicht Mitglied der GfA sind, erfahren Sie hier, wie Sie es werden können.

Nachwuchsnewsletter

Nachwuchsnewsletter Ausgabe 2017/2 erschienen

,

Zum 14.01.2018 ist die zweite Ausgabe des Newsletters für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Anthropologie für den Jahrgang 2017 erschienen und ab sofort auf der Website der Gesellschaft für Anthropologie (GfA) verfügbar.

In der neuen Ausgabe berichten Kristina Scheelen-Nováček und Jan Nováček über die 12. internationale Tagung der GfA im September 2017. Das Jahrestreffen der Schweizerischen Gesellschaft für Anthropologie (SGA) und den gleichzeitig stattfindenden Workshop der Arbeitsgemeinschaft für Historische Anthropologie der Schweiz (AGHAS) besuchte Sabine Landis.

Außerdem enthält die neue Ausgabe Zusammenfassungen zweier Doktorarbeiten. Claudia Viganó legt eine genetische Untersuchung von Skelettpopulationen auf Malaria vor, Sabrina Meyer eine anthropologische und paläopathologische Untersuchung menschlicher Überreste aus dem antiken Ägypten sowie an mittelalterlichen Skeletten aus der Schweiz.

In weiteren Rubriken finden Sie Hinweise auf aktuelle Ausstellungen, neue Publikationen aus dem wissenschaftlichen Nachwuchs, Tagungsankündigungen und neue Bilderrätsel.

Der Newsletter für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Anthropologie wird vom wissenschaftlichen Nachwuchs der GfA herausgegeben. Weitere Informationen finden Sie auf der GfA-Website.

 

Bundesdelegiertenversammlung des VBio im Dezember 2017

Am 01.12.2017 besuchte das Mitglied der Gesellschaft für Anthropologie (GfA) Rebekka Mumm die Bundesdelegiertenversammlung des Verbandes Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin in Deutschland (VBio), dem die GfA als Mitglied angehört. Für die Gesellschaft schrieb sie mit und GfA-Mitglieder können ihr Protokoll ab sofort im neu strukturierten internen Mitgliederbereich der Website einsehen. Sie finden das Dokument dort in der Rubrik ‚Mitgliedschaften der GfA‘

GfA-Mitglieder, die sich noch nicht für den Zugang zum internen Mitgliederbereich registriert haben, können dies hier nachholen. Wie Sie Mitglied der GfA werden können, erfahren Sie hier.

VBio-Logo

Die GfA startet mit neuem Vorstand ins Jahr 2018

Mit dem 1. Januar 2018 übernimmt der auf der Mitgliederversammlung am 20.09.2017 gewählte neue Vorstand das Ruder der Gesellschaft für Anthropologie. Aus dem alten Vorstand verbleiben Martin Trautmann als Vorsitzender und Bettina Jungklaus als Stellvertreterin und Zuständige für Öffentlichkeitsarbeit sowie Johanna Forster als Beirätin. Jan Novácek wechselt für die scheidende Sylvya Kirchengast aus dem Beirat in das Amt des ersten Stellvertreters. Neuer Schriftführer und Schatzmeister ist Andreas Düring, welcher das Amt von seinem Vorgänger Ferdinand Neuberger übernimmt. Den Beirat verlassen Sandra Lösch, Rebekka Mumm und Felix Engel und werden durch die Neuzugänge Andreas Lehmann, Jörg Orschiedt, Barbara Teßmann und Nicolle Thiemann-Freudenstein ersetzt.

Die GfA dankt dem scheidenden Vorstand für die ehrenamtliche Arbeit und wünscht dem neu antretenden alles Gute für die nächsten zwei Jahre.

Gesichtsrekonstruktion für Pharao-Ausstellung in Rosenheim

Seit März 2017 zeigt das Ausstellungszentrum Lokschuppen in Rosenheim (Deutschland) die Ausstellung „Pharao: Leben im Alten Ägypten“. Ein Exponat ist die ca. 2.400 Jahre alte Mumie einer Dame aus der Oberschicht mit Namen Ta-cheru. Im Oktober 2017 stellte die Leiterin der Biologischen Anthropologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Ursula Wittwer-Backofen, die auch Mitglied der Gesellschaft für Anthropologie ist, eine digitale Rekonstruktion von Ta-cherus Gesichts zu Lebzeiten her. Diese ist inzwischen Teil der Ausstellung geworden.

Grundlage der Rekonstruktion war die virtuelle Abbildung des Schädels der Mumie, welches aus einem CT-Scan segmentiert worden war. Unter Einhaltung der rekonstruierten Höhen der Weichgewebe arbeitete Frau Wittwer-Backofen die Gesichtsoberfläche aus mehreren Aufnahmen einer Bilddatenbank. In der Ausstellung wird die Rekonstruktion auf einem Bildschirm präsentiert.

Die Ausstellung „Pharao: Leben im Alten Ägypten“ läuft noch bis zum 17.12.2017.

Pressemitteilung des Museums zur Gesichtsrekonstruktion

Gesichtsrekonstruktion Ta-cheru

Rekonstruiertes Gesicht Ta-cherus von Ursula Wittwer-Backofen.

Proceedings of the 2017 GfA Meeting

As announced during the conference „Homo homini lupus„, the Society for Anthropology (Gesellschaft für Anthropologie, GfA) is offering an opportunity to publish meeting contributions in a peer-reviewed English language conference proceedings with Schweizerbart Science Publishers. Presenters at the conference are called upon to contact the chairman of the society, Martin Trautmann, if they are interested to hand in a manuscript. The submission deadline will be in March 2018.

Authors should register with the Schweizterbart Manuscript Management System. Once an account is created there, the manuscript can be submitted to a special section called HoHOLu2017 (for ‚homo homini lupus‘). Please also see the publisher’s information for authors.

Wo liegt die Zukunft der Biologie im Bayerischen Gymnasium?

VBio LV BayernAls Mitglied des Verbandes Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin in Deutschland (VBio) hat die GfA einen Brief des Bayerischen Landesverbandsvorsitzenden Peter Niesslbeck erhalten. Darin zeigt sich dieser besorgt über die Zukunft der Lebenswissenschaften im von ihm vertretenen Bundesland.

Bayern kehrt derzeit zum Konzept des neunjährigen Gymnasiums zurück. Am 28.07.2017 legte das Kultusministerium Entwürfe zur Neugestaltung der Stundentafel bis zur elften Klassenstufe vor. Danach soll das Fach Biologie in der elften Klassenstufe überhaupt nicht vorkommen. Chemie wird lediglich im Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium unterrichtet, das Sprachlich/Humanistische Gymnasium die Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen sowie das Musische Gymnasium pausieren in der elften Klasse auch in diesem Fach. Die elfte Klassenstufe dient als Orientierungsstufe für die Klassen zwölf und dreizehn der Oberstufe. Deren Konzeptionierung ist derzeit noch nicht abgeschlossen.

In seinem Brief legt Niesslbeck dar, wie der VBio den Planungsprozess des Bayerischen Gymnasiums begleitet hat und kritisiert die Vernachlässigung der Lebenswissenschaften im aktuellen Entwurf. Hiermit leiten wir das an die „Unterstützer der naturwissenschaftlichen Bildung im Bayerischen Gymnasium“ gerichtete Schreiben weiter. Dieses enthält auch Links zu weiteren Stellungnahmen des VBio zum Thema.

Die GfA hat dem VBio durch ihren ersten Vorsitzenden, Martin Trautmann, Unterstützung seiner Bemühungen um eine umfassende Gymnasialbildung in Bayern zugesagt.

Wo liegt die Zukunft der Biologie im Bayerischen Gymnasium? Brief von Peter Niesslbeck und weiteren VBio-Funktionären vom 20.09.2017

Website des Landesverbandes Bayern im VBio mit weiteren Informationen

Anleitung zum Abonnieren von Nachrichtenkanälen

Die GfA-Website stellt nun aktuelle Mitteilungen als Nachrichtenkanäle (RSS News Feeds) zur Verfügung. Diese können Sie abonnieren und in Ihrem Webbrowser, E-Mail-Client oder speziellen Anwendungen anzeigen lassen. Auf diese Weise bleiben Sie stets auf dem Laufenden, ohne dass Sie regelmäßig die Website aufsuchen zu müssen. Wie das geht, erklären wir nun mit einer ausführlichen Anleitung.

Neben einem allgemeinen Nachrichtenkanal bieten wir spezialisierte Feeds mit gesellschaftsinternen Mitteilungen, Tagungsankündigungen, Fortbildungen und Stellenangeboten an. Außerdem können Sie Mitteilungen einzelner Arbeitsgemeinschaften abonnieren.

Die Adressen der Kanäle finden Sie an der jeweiligen Stelle, wo dieInhalte auf der GfA-Website dargestellt sind. Dort sind sie mit folgendem Symbol gekennzeichnet:

Außerdem bietet die Anleitung eine Übersicht aller Angebote.

APPA-Treffen 2017

APPA-Treffen 2017

,

Am 20. September 2017 hielt die Arbeitsgemeinschaft Paläo- und Prähistorische Anthropologie (APPA) im Rahmen der GfA-Tagung in Geislingen ihr diesjähriges Treffen ab. In Abwesenheit der ersten Sprecherin Marina Vohberger wurde die Sitzung vom zweiten Sprecher Jan Nováček geleitet. Die Tagesordnung war den AG-Mitgliedern im Vorfeld zugegangen.

TOP 1: Tätigkeitsbericht

Jan Nováček berichtete vom APPA-Treffen im November 2016 in Göttingen, welches in Form eines Workshops mit dem Thema ″Anatomie des menschlichen Weichgewebes in Bezug zu Merkmalsausprägungen am Knochen″ stattfand. In diesem Rahmen wurde zum einen die menschliche Weichgewebsanatomie anhand von anatomischen Präparaten von Körperspendern von Anatomiedozenten demonstriert und von Teilnehmern eigenständig studiert. Weiterhin wurde der Bezug zur Anthropologie und insbesondere Paläopathologie durch Vorträge und ausgewählte Sammlungspräparate unterstützt. Die Beitragsgelder zu dieser Veranstaltung wurden zum Teil für die Nutzung der Räumlichkeiten und die Bereitstellung und Pflege der anatomischen Präparate verwendet, zum Teil für die Verpflegung. Für das noch übrige Geld wurde ein Blumengesteck gekauft, welches im Juni 2017 bei der Trauerfeier für die Körperspender der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) niedergelegt wurde.

TOP 2: Sprecherwahl

Die bisherigen Sprecherin und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft erklärten sich bereit, ihre Ämter weiter wahrzunehmen, allerdings äußerten Sie den Wunsch, die Positionen zu tauschen. Nachdem keine weiteren Kandidatinnen oder Kandidaten antraten, wurde Jan Nováček als erster Sprecher und Marina Vohberger als zweite Sprecherin gewählt.

TOP 3: Planung des nächsten Treffens

Aus vorhergehenden Treffen bestand folgende Liste möglicher Themen für zukünftige AG-Treffen:

  • Geschlechtsbestimmung an subadulten Skeletten
  • Auswertung großer Datenmengen
  • anthropologische Untersuchung von Leichenbrand

Es gab eine Diskussion über Sinn und Inhalt von Arbeitstreffen. Auf der einen Seite wurden Defizite in der Ausbildung von Anthropologinnen und Anthropologen beobachtet, die auf Arbeitstreffen ausgeglichen werden könnten. Dem wurde entgegen gehalten, Arbeitstreffen sollten dem wissenschaftlichen Austausch dienen und sich an aktueller Forschung orientieren, nicht die Schwächen der akademischen Ausbildung ausgleichen.

Jan Nováček beschäftigte sich in seiner Doktorarbeit mit Leichenbrand und erklärte sich bereit, ein Arbeitstreffen zu diesem Thema auszurichten. Dieser Vorschlag wurde mit großer Mehrheit und ohne Gegenstimme angenommen. Das Treffen wird voraussichtlich in den Sommersemesterferien 2018 in den Räumlichkeiten des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) in Weimar stattfinden.

TOP 4: Diverses

Eine stärkere Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Archäozoologie und Prähistorische Anthropologie (GAPA) wird angestrebt, die nächstes Jahr im September in Konstanz ihre Tagung abhält.

Es gab eine Diskussion, ob es noch gerechtfertigt sei, dass sich die APPA in ihrem Namen auf die Paläoanthropologie bezieht. Zu diesem Schwerpunkt gibt es im deutschen Sprachraum nur noch wenige Arbeitsgruppen und auf den Tagungen der GfA kaum Beiträge. Einige Kolleginnen und Kollegen äußerten, dass sie es teils als anstrengend empfinden, den aktuellen Forschungsstand für ihre Lehrveranstaltungen zu recherchieren. Die APPA möchte in ihren Aktivitäten der Paläoanthropologie in Zukunft nach Möglichkeit wieder mehr Raum geben und damit auch für die gesamte GfA einen Impuls geben.